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Veranstaltung >> 6. November 2025, 13:00

Elektronische Wertpapiere und Wertrechte: Zwischen Reform und Realität

Elektronische Wertpapiere und Wertrechte: Zwischen Reform und Realität

International zeichnet sich ein Trend zur Entmaterialisierung des Wertpapierrechts ab. So wurden etwa in der Schweiz „Wertrechte“ geschaffen; Aktien können nun ohne physische Urkunden ausgegeben werden. Schon vorher hatte Liechtenstein ein Sondergesetz über „Vertrauenswürdige Technologien und Token“ geschaffen. Der deutsche Gesetzgeber hat mit dem Gesetz über elektronische Wertpapiere (eWpG) einen anderen Weg eingeschlagen, indem er die Körperlichkeit elektronischer Wertpapiere fingiert. In Österreich zeigt man sich bisher eher zurückhaltend: Hierzulande wurde lediglich eine digitale Sammelurkunde eingeführt.
Ziel der Veranstaltung ist es, den aktuellen Stand des Wertpapierrechts in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein zu erfassen und gegenüberzustellen. Diese Erkenntnisse sollen in Reformvorschläge münden. Die zentrale Frage lautet: Welche rechtlichen Anpassungen sind erforderlich, um das Wertpapierrecht in das digitale Zeitalter zu führen?

Datum: 6.–7. November 2025

Ort: Juridicum, Schottenbastei 10–16, A-1010 Wien, Dachgeschoss

Die Konferenz findet hybrid statt: Sie wird vor Ort abgehalten und gleichzeitig im Internet gestreamt. Die Anmeldung (sowohl für die Vor-Ort- als auch die Online-Teilnahme) ist bis 1. November 2025 unter https://eur-int-comp-law.univie.ac.at/team/lehmann-matthias/veranstaltungen/elektronische-wertpapiere-und-wertrechte/ möglich. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Das Programm der Konferenz…



Veranstaltung >> 4. April 2025, 14:00

Wettbewerbsfähigkeit steigern und Normenflut stoppen – Europäisches Wirtschaftsgesetzbuch und 28. Regime

Die Europäische Union steht am Scheidepunkt: Ihre Sicherheit, ihr Zusammenhalt und nun auch ihre Wettbewerbsfähigkeit sind bedroht. Mitverantwortlich dafür ist das immer dichter werdende Geflecht unzähliger EU-Normen, das selbst Expert:innen kaum noch zu durchdringen vermögen. Was fehlt, sind klare, einfach verständliche und leicht zugängliche Normen, insbesondere im Bereich des Wirtschaftsrechts.

Hier setzt das „Europäische Wirtschaftsgesetzbuch“ (EuWGB) an, das von einer internationalen Gruppe aus Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen erarbeitet wurde. Es fasst nicht nur die zentralen Prinzipien des europäischen Wirtschaftsrechts kompakt zusammen, sondern bietet darüber hinaus auch mehrere „28. Regime“ zusätzlich zu den Rechtsordnungen der 27 Mitgliedstaaten. Hochrangige Unionspolitiker:innen wie Ursula von der Leyen, Mario Draghi und Enrico Letta betonen seit Langem, wie wichtig solche Regime für einen funktionierenden und wettbewerbsfähigen Binnenmarkts sind, ohne bislang jedoch konkrete Regelungen vorzuschlagen.

Das EuWGB schließt diese Lücke. Es enthält ausgearbeitete Vorschriften u.a. für die europäische GmbH, den Europäischen Kreditvertrag, das Europäische Derivat und die Europäische Hypothek. Im Rahmen einer Konferenz an der Universität Wien werden die Autor:innen diese und das EuWGB mit Stakeholder:innen und politischen Akteur:innen diskutieren.

Datum 4. April 2025, Einlass ab 13.00 Uhr, Beginn 14.00 Uhr

Ort



Veranstaltung >> 7. April 2025, 14:00

Tagung: Internationales und vergleichendes Familienrecht

Die Universität Wien veranstaltet gemeinsam mit der IGKK eine Tagung zum internationalen und vergleichenden Familienrecht. Mit am Programm stehen Vorträge von Antonello Miranda (Universität Palermo) und Susanne Gössl (Universität Bonn), zwei führenden Expert:innen auf dem Thema des internationalen Familienrechts. Christoph Grabenwarter, Präsident des Verfassungsgerichtshofes, wird jüngere Rechtsprechungen des Verfassungsgerichtshofs zum Familienrecht darstellen. Der Vortrag wird moderiert von Georg Kodek, dem Präsidenten des Obersten Gerichtshofes.
Weitere Informationen finden Sie hier im Programm.

Datum 7. April 2025, 14:00–18:00

Ort SEM20, Juridicum, Schottenbastei 10–16, 1010 Wien

Format
Die Tagung wird in einem hybriden Format stattfinden. Neben der physischen Teilnahme kann die Tagung auch digital verfolgt werden. Eine Registrierung (für die physische und digitale Teilnahme) ist bis 30. März 2025 formlos an service.rechtsvergleichung@univie.ac.at zu richten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Registrierung jedoch notwendig.



Veranstaltung >> 28. November 2024, 14:00

The Reform of Belgian Property Law and Law of Obligations

The Belgian legal system is undergoing fundamental changes, reflecting Belgium’s efforts to adapt its legal framework to contemporary challenges. The University of Vienna, the Association Henri Capitant (German and Belgian branch) and the IACPIL are therefore organising a joint conference on the amendments to the Belgian property law, special contracts law and the law of obligations and securities.

Please register by 22 November 2024 at service.rechtsvergleichung@univie.ac.at

The programme is linked here.



Veranstaltung >> 11. April 2024, 13:00

Konferenz Digital Assets and Private International Law

Am 11. und 12. April 2024 wird in Wien die „Digital Assets and Private International Law“ Konferenz stattfinden.

Outline:

Digital assets, such as cryptocurrencies, stablecoins and other tokens, have become important as objects of investment and trade. They are recorded on the blockchain, an electronic ledger held in identical form on servers (nodes) all over the world. Therefore, the determination of the governing law presents particular challenges. This conference will explore whether Private International Law methodology can be successfully applied to digital assets or whether it needs to be changed in light of the ‚blockchain revolution‘.

Date: 11 and 12 April 2024

Place: Juridicum. Schottenbastei 10-16, A-1010 Vienna, roof top floor

Format:

The conference will take place in a hybrid format. Speakers and participants will meet in the Juridicum. The proceedings will be streamed simultaneously online. Registration (both for physical attendance and online participation) can be made until 6 April 2024 by email at the following address: service.rechtsvergleichung@univie.ac.at. Participation is free but registration compulsory.

Please find the conference programme here.



Veranstaltung >> 20. Juni 2024, 15:00

Albert Armin Ehrenzweig

Die Interdisziplinäre Gesellschaft für Komparatistik und Kollisionsrecht veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Universität Wien, der University of California Berkeley, der Revue critique de droit international privé und dem österreichischen Bundesministerium für Justiz am 20. Juni 2024 eine Tagung zu Ehren von Albert Armin Ehrenzweig und seinem außergewöhnlichen rechtswissenschaftlichen Vermächtnis, das aus heutiger Sicht neu beleuchtet werden soll. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.



Nachruf Theo Öhlinger (1939-2023)

Am 10. Dezember 2023 ist Theo Öhlinger, ein Doyen des Staats- und Verwaltungsrechts, im 85. Lebensjahr verstorben. Mit ihm verliert die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien eine herausragende Lehr- und Forschungspersönlichkeit, die im Verfassungs- und Verwaltungsrecht, aber auch im Europarecht tiefe Spuren hinterlassen hat. Theo Öhlinger war in allen Teilbereichen des öffentlichen Rechts zuhause, ganz besonders im Verfassungsrecht in dessen Funktion als ordnender Kraft des Gemeinwesens. Grundlegende Beiträge zu Demokratie, Rechtsstaat, Grundrechten und Bundesstaat belegen diese Verbundenheit zur Idee der Verfassung. Zugleich war Theo Öhlinger immer an Schnittstellen interessiert, allen voran zum Völker- und Europarecht, womit er den österreichischen Beitritt zur Europäischen Union und die Europäisierung der österreichischen Rechtsordnung nach 1995 bis in die jüngste Zeit wissenschaftlich begleitet hat. Aber auch die zahlreichen Schnittstellen zwischen innerstaatlichem Verfassungs- und Verwaltungsrecht waren stets im Fokus seiner Forschung.

Geboren wurde Theo Öhlinger am 22. Juni 1939 in Ried im Innkreis. Nach Schul- und Studienzeit in Wien und Innsbruck (Philosophie sowie Rechts- und Staatswissenschaften) begann er seine akademische Karriere 1966 an der Universität Innsbruck, zunächst im Römischen Recht, dann alsbald im Öffentlichen Recht. In…



Veranstaltung >> 28. November 2023, 16:00

Legal Protection of Vulnerable Adults in Central and Eastern Europe

Die Interdisziplinäre Gesellschaft für Komparatistik und Kollisionsrecht (IGKK) veranstaltet eine Konferenz, die den rechtlichen Schutz hilfsbedürftiger Erwachsener in Mittel- und Osteuropa zum Gegenstand hat. Die alternde Bevölkerung und die Zunahme altersbedingter Krankheiten erfordern eine verstärkte Auseinandersetzung mit den rechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit schutzbedürftigen Erwachsenen. Neben den Herausforderungen, die sich infolge einer alternden Bevölkerung stellen, sind auch andere hilfsbedürftige Gruppen rechtlich zu schützen. Eine vergleichende Analyse der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen für den Schutz hilfsbedürftiger Erwachsener ist unerlässlich, um Erkenntnisse über effektive Lösungen zu gewinnen und Bereiche zu ermitteln, die weitere Aufmerksamkeit erfordern.
Diese Konferenz beschäftigt sich daher mit dem Schutz hilfsbedürftiger Erwachsener in Mittel- und Osteuropa, auch unter Berücksichtigung grenzüberschreitender Aspekte. Masha Antokolskaia und Bea Verschraegen, renommierte Expertinnen auf dem Gebiet der Rechtsvergleichung und des Internationalen Privatrechts, werden die komplexen Zusammenhänge in Bezug auf den Schutz hilfsbedürftiger Erwachsener näher beleuchten.

 

16:00–16:05
Begrüßung
Matthias Lehmann (IGKK, Universität Wien / Radboud Universiteit Nijmegen)

16:05–16:10
Moderation und Einführung
Matthias Neumayr (IGKK, Vizepräsident des Obersten Gerichtshofs)

16:10–16:50
Comparison of Vulnerable Adults‘ Protection in Central and Eastern Europe
Masha Antokolskaia (IGKK, Vrije Universiteit…



Veranstaltung >> 11. Juli 2022, 8:00

Peter Mankowski in memoriam

Die Mitglieder der IGKK trauern um Peter Mankowski. Der weltweit angesehene Hamburger Rechtswissenschaft ist Anfang des Jahres viel zu früh verstorben. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Der Vorstand Bea Verschraegen, Stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der IGKK, hat einen Nachruf verfasst. Zum Nachruf Prof. Dr. Peter Mankowski in memoriam ZfRV 2022-9 92



Veranstaltung >> 2. Juni 2021, 17:00

Security and other interests in digital assets

Security and other interests in digital assets
A report on the progress of the Uniform Law Commission and American Law Institute Committee on the Uniform Commercial Code and Emerging Technologies, with comparative law remarks from a European point of view
Wednesday, 2 June 2021, 17:00–19:00 CET or 11:00–13:00 ET

 

Welcome and introduction
Spyridon Bazinas
IACPIL, Board Member
Observer, ULC/ALI Committee on the Uniform
Commercial Code and Emerging Technologies

 

Progress report
Edwin E. Smith
Partner, Morgan, Lewis & Bockius LLP, New York and Boston
Uniform Law Commissioner from the Commonwealth
of Massachusetts currently serving as chair of the ULC/ALI
Committee on the Uniform Commercial Code and Emerging Technologies

 

Comparative law remarks from a European point of view
Andrea Tosato
Associate Professor in Commercial Law, University of Nottingham Law School
Lecturer, University of Pennsylvania Law School Observer,
ULC/ALI Committee on the Uniform Commercial Code and Emerging Technologies

 

Discussion

The Joint Committee on the Uniform Commercial Code and Emerging Technologies, with members from the American Law Institute and the Uniform Law Commission, is drafting amendments to the Uniform Commercial Code to accommodate emerging technological developments….